„Lauf – Bericht  von einem Charity – Event auf der Insel“

Nachdem ich seit Herbst 2013 mein Laufpensum wieder etwas Intensivierte ((Sonntag – Durchtrainierer / Montag – Kraulkurs / Dienstag – Kematen Lauftreff & den Rest der Woche – Regeneration)) war ich der Meinung man könnte an diesem Lauf Teilnehmen. Meldete mich Anfang Dezember an & ab diesem Zeitpunkt gab es beim Duschen nur mehr kaltes Wasser für zusätzliche Abhärtung, welches sich anfangs ziemlich KALT anfühlte.

Machte mich Samstag Mittags auf den Weg nach Wolverhampton (ca. 3 Zugstunden nord/westlich von LONDON) und nach meiner Zeitplanung sollte ich um 21 Uhr im Hotel sein, aber da machte mir die Fluglinie & das Wetter einen Strich durch die Rechnung (Zuerst hob der Flieger mit 80 Minuten Verspätung ab und dann mussten wir wegen Schlechtwetter 20 Minuten über London kreisen) & so wurde es 23 Uhr Ortszeit (nach unserer Zeit 24 Uhr).

An Sonntag ging es zu Fuß (bei +2 Grad und Regen) zum 1,5 Meilen entfernten Startgelände (ein alter großer herunter gekommener Bauernhof und ein dazugehörendes 200 ha Areal). Auf halber Strecke blieben zwei Franzosen stehen die mich mitnahmen (Die hatten noch zwei weiter Ösis im Auto sitzen).

Nun zum Lauf: Der Start war um 11 Uhr und meine Start Welle (die größte und letzte Welle wurde mit Feuerwerk 10 Minuten später losgelassen.
Aber man konnte nur ein paar hundert Meter im Schlamm laufen bis zum ersten Hindernis den dort staute es Gewaltig.
Bis zum Lauf wusste ich nicht, dass man auf 15 km so viel Strecke unterbringt.
Es gab keinen Meter Asphalt, wenig Schotter-, Wald- & viel Wiesen -Wege im hügeligem Gelände und jede Menge an natürlichen & künstliche Hindernisse aus Wasser, Holz, Beton, Reifen und Netzen.

Mein Problem war dass ich die Strecke zuvor nicht Einstudierte und beim Lauf selbst verlor ich jegliches Zeitgefühl & es gab auch keine KM – Markierungen à Als sich nach ewig langer Zeit die Laufstrecke dem Ziel bis auf 30 Meter näherte freute ich mich schon auf den Zieleinlauf, denn ich wollte keinen Schlamm mehr Sehen aber über die Lautsprecher wurde der 350 Finisher bejubelt und ich wusste warum. Es fehlte noch eine weitere Parkpassage mit Sprungturm, Taucheinheiten, usw.

Die Fülle an Hindernissen und die durchgängige Schlamm & Wasserlaufbahn (England hat in diesem Winter überdurchschnittlich viel Regen und in einigen Regionen heißt es Land Unter), das Kannte ich von anderen Schlammläufen nicht
Zum Beispiel beim Durchqueren von einem Bachlauf à Normalerweise quert man den Bach zweimal und es geht weiter à Hier rutscht man die Böschung runter in die Fluten und quält sich (Teilweise muss man sich gegenseitig HELFEN) auf der anderen Seite wieder ans trockene UFER und das Ganze wiederholt sich dann 15 MAL bis es wieder mit Laufschritt weiter geht.

Bei der Menge an Kriech – Hindernisse mit Netzen, Stacheldraht und elektr. Weidezaun damit der Bodenkontakt sicher gegeben ist, wäre es  für meine Knie und Unterschenkel besser gewesen, eine lange Lauf-Hose zu Verwenden.
Dann gibt es auch noch einige 10 Meter hohe Holzkonstruktionen, die nicht sehr einladend Aussehen sie zu überqueren –> Safety ist das eigentlich NICHT.

Nach 3 Stunden 10 Minuten und 40 Sekunden (Brutto von 11 Uhr gerechnet) erreichte ich ENDLICH diese Ziellinie und mir wurde
ein “großes Stück METALL“ überreicht
.

Platzierung:   Gesamt 1002 von 2300 die in 4,5 Stunden angekommen sind // Klasse M 957 von 1990 // Allgemeine Altersklasse M 686 von 1474

ICH war HAPPY diesen Parcours unverletzt überstanden zu Haben.
(War „nur“ Unterkühlt und etwas Erschöpft).

DAS WAR MEIN BERICHT von der vierundzwanzigsten AUSGABE vom TOUGH GUY
(((Der Mutter aller Schlammläufe)))

((Dem härtesten Hindernislauf der Welt so der Veranstalter und Vielleicht hat er ja Recht))

Das heurige Thema (So steht’s auf der Medaille):
“YEAR OF THE GREAT WAR HORSE“

www.toughguy.co.uk

 Die Lizenz-Gebühr für´s Mitlaufen beträgt umgerechnet die stolze Summe von 140 Euro.

Tough Guy 2014_4

D TYRE TORTURE

Tough Guy 2014
Tough Guy 2014
K MEDALS
Im Ziel