Am Jakobsweg (Camino Primitivo) in Spanien

Der Tag 1 war für die Anreise geplant und unser Flieger ging um 5:45 von Wien nach Mallorca und von dort weiter nach Oviedo…

Dann nahmen wir den Bus nach Villaviciosa wo der Startpunkt vom Camino Primitivo – Jakobsweg ist.

Am Tag 2  (Erster Tag der Wanderung) ging es mit dem marschieren los. Es standen rund 30 KM über hügeligen Gelände am Programm und unser Tagesziel war Pola de Siero….

Wir schreiben Tag 2 von der Wanderung: Heute ging die Wanderung durch die Stadt Oviedo. Dort haben wir dem richtigen Weg verloren und mussten einen Umweg von 3 km in Kauf nehmen.

So erreichten wir unsere geplante Unterkunft nach 34 KM in Escampero erst gegen 16:00 wobei sich auf den letzten 2 km es nochmals eine steile Bergetappe einstellt….

Am Tag 3 gab es wieder eine lange Tagesetappe von rund 37 km nach Salas. Dort war die geplant Herberge ausgebucht und so mussten wir uns auf die Suche machen und fanden noch Platz auf einen tollen Dachboden. Der Vermieter war Holländer und zum Abendessen wurde Vegetarisch gekocht und es war richtig GUT….

Am Tag 4 ging die Reise um 7:30 weiter und gleich zu Beginn stand wieder ein Berg im Weg was mir einiges abverlangt. In Summe gab es an diesem Tag rund 1000 HM auf einer Strecke von Rund 33 km ( der höchste Berg an diesem Tag war rund 950 m. Die heutige Unterkunst ist sehr Schön und wurde in einer Lagerhalle von einem Lagerhaus in Campiello eingebaut ….

Am Tag 5 (21. Juli 2021) stand quasi die  „Alpen-Überquerung“ am Programm (Wir erreichten eine Höhe von 1300 Meter)….

Wir marschierten um 8:30 bei leichten Nieselregen los aber mit jedem KM wurde es besser …

Am Berg war die Fernsicht am Vormittag noch bescheiden doch gegen Mittag verabschiedet sich der Nebel und es wurde Heiß…

Nach 28 km erreichten wir die neue Unterkunft in Berducedo….. ( übrigens: bis dato haben wir rund 150 KM vom Weg zurück gelegt ) …..

Tag 6 (22.07.2021)

Heute stand auch wieder eine schöne Bergtour mit rund 900 HM am Programm. Anfangs ging noch über einen Bergrücken auf rund 900 m und danach müssten wir über Serpentinen und lange Wege zu einer großen Staumauer welche sich auf rund 300 HM befindet und zwischen 1950 – 1953 von rund 3000 Arbeiter errichtet wurde.

Auf der anderen Seite der Staumauer ging dann wieder hoch und wir machten uns auf zur nächste Herberge an Land in Castol welche in einen alten Schulgebäude neben einen Kuhstall platziert ist.

KM – Heute: 28 /// KM – Gesamt: ca. 180

Tag 7 (23.07.1977)

Heute verließen wir Asturien und kamen nach Galizien – die Strecke erwies sich wieder hügeligen und der letzte Anstieg zur Stadt…. hat es in sich. Dort gönnten wir uns eine Pizza und machten uns dann am Weg in die 3 km entfernte Herberge im Wald ( Diese war ziemlich neu und echt Top „Albergue Pineiral“ )…

KM – Heute: 27 /// KM – Gesamt: ca. 210 // hab noch 149 km nach Santiago

Tag 8: (24.07.2021)

Der heutige Tag geht in die Spanien- Wander- Geschichte als Regentag mit leichten Nieselregen ein. Es gab über die ganze Wandereinheit nur kurze Regenpausen. Unsere Frühstückspause wählten wir bei einer urigen Hütte mitten am Berg welche ein Aussteiger – Pärchen betrieben haben…

Sonst machten wir keine längeren Pausen mehr wegen dem Wetter und so erreichten wir die neue Unterkunft in Castroverde schon gegen 14:45…..

KM – Heute: 30 /// KM – Gesamt: ca. 240 /// es sind noch 120 km nach Santiago

Tag 9: (25.07.2021)

Heute war ein kurzer Tag mit Gehen den das Ziel hieß LUGO. Es waren rund 23 km Fussmarsch und so erreichten wir gegen 13 Uhr die Stadt und gingen gleich mal Essen. Danach Einchecken in der Herberge welche sich bei KM 98 befindet.

Am späten Nachmittag wurde noch die historische Stadt mit der 2.5 km langen Stadtmauer besichtigt und wir ließen den Abend noch mit einer guten Pizza und kühlen Getränken ausklingen …..

Tag 10 in Spanien: (26.07.2021)

Die Reise ging weiter. Um 8 Uhr brachen wir auf ins ungewisse den es waren alle Herbergen in einer Entfernung 25 – 35 km ausgebucht welche man vorreservieren kann.

So steuerten wir die öffentliche Herberge in As Seixas an, welche sich bei KM 67 befindet.

Durch die Covid – Bestimmungen war in dieser Herberge die Belegung auf ein Viertel dezimiert –> für mich gab es noch ein Bett (war der 11 Bewohner) und Kurt durfte sein Zelt im Garten aufschlagen…

Nach einem guten Pilger-Menü beim Nachbarn ließen wir den Tag noch im Garten ausklingen…

Tag 11: (27.07.2021)

Heute standen wieder 29 km am Programm und wir pilgerten zur „Don Quijote“ in Arzua welche sich auf KM 39 befindet.

Das Wetter war bis auf zwei kurze Regenschauer ganz OK.

Unsere „Primitivio Route“ müdet auf dieser Etappe in den „Camino Frances – Jakobsweg und so wurde das Pilgeraufkommen um das vielfache höher und es gibt jede Menge Teilnehmer die nur die letzten 50 / 100 km vom Weg absolvieren…

Tag 12: (28.07.21)

Zeitig in der früh (6:30) ging es mit dem Marschieren los den es waren noch 40 km nach Santiago… Es war eine lange Etappe aber wir wollten heute bis zum Dom in Santiago de Compostela. Es war sehr Beeindruckend.

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